| |
|
|
 |
 |
 |
| |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
|
Mediterrane Farben und Farbzusammensetzungen sind intensiv, Reich an Kontrasten und wirken so überraschend wie das satte Grün der Oasen in den kargen nordafrikanischen
Wüstenlandschaften, so leuchtend wie das Goldgelb der Sonnenblumen in der Toskana, das sich vom dunklen Grün der Blätter abhebt, und so frisch wie das intensive Blau des
Meeres, das von schneeweißen Stränden gesäumt wird. Die Sonne tut ein Übriges: Sie verleiht den Farben eine Leuchtkraft, wie sie in Nord- und Mitteleuropa unbekannt ist.
Die außerordentliche Vielfalt der Farben scheint |

Treppenaufgang einer mediterranen Villa in Oldenburg
|
|
sich aus nur drei Farbzusammenstellungen zu ergeben: Die erste beinhaltet die warmen Rot-, Grün-, Gelb- und Blautöne, wie sie von den bunten Mustern auf provenzialischen
Baumwollstoffen bekannt sind. Die zweite besteht aus dem starken Kontrast zwischen Blau und Weiß, der für die griechischen Inseldörfer so typisch ist. Die dritte ist die
gesamte Palette an Erdtönen, in der sich die Farben Nordafrikas widerspiegeln - Ocker, Umbra, Terrakotta und Siena gebrannt. |
HAUSTÜREN
Heute ist fast schon in Vergessenheit geraten, dass Türen früher in anderen Kulturen oft eine symbolische Bedeutung hatten und auch im täglichen Leben eine große Rolle spielten. Die
Tür kennzeichnete den Eingang zum Heim und damit Besitz des Menschen. Eine Tür hatte eine gewisse Ausstrahlung: Sie musste repräsentativ sein, damit Gäste einen guten Eindruck von
Ihren Gastgebern bekamen, aber Sie mussten auch etwas Trutziges haben, damit Diebe daran gehindert wurden, diese Schwelle zu übertreten.
|

Haustür einer mediterranen Villa in
Rastede |
|
|
|
|
|
| . |
. |
. |
|
|
|
|